Freiwillige Feuerwehr Seevetal - Ortsfeuerwehr Maschen 

FEUERWEHR MASCHEN
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Freiwillige Feuerwehr Maschen: Geschichte

Angefangen hat die Geschichte des Feuerlöschwesens in Maschen bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Mit bescheidenen Mitteln und einer Dampfspritze versahen
damals Männer aus Maschen den Brandschutz. Organisiert wurde das Feuerlöschwesen schließlich im Jahre 1928. Zahlreiche größere Schadenfeuer auf den Höfen der Gemeinde Maschen trieben Bürger dazu, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Am 17. Februar schlossen sich 54 Männer unter der Leitung von Richard Meyer zusammen und gründeten die Freiwillige Feuerwehr Maschen.

Ein einschneidendes Erlebnis für die Männer waren sicherlich die Jahre des Zweiten Weltkrieges, immer wieder musste die FF Maschen in umliegende Orte und sogar nach Hamburg ausrücken, um Brände, verursacht durch abgeworfene Fliegerbomben, zu löschen. Doch auch Maschen und leider auch die Feuerwehr blieben nicht verschont, mehrere Männer verloren während des Krieges ihr Leben, und die Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr wurden zum Ende des Krieges hin von der britischen Armee beschlagnahmt.

Eine neue Ära im Feuerlöschwesen in Maschen wurde am 29.08.1955 eingeläutet.
Die Maschener Feuerwehr erhielt von der Gemeinde Maschen ein neues, damalig hochmodernes Löschgruppenfahrzeug LF 8, ein Opel Blitz. Der Opel wurde gleich nach der Indienststellung liebevoll auf den Namen „Fiffi“ getauft und war bis Mitte der 80er Jahre noch voll im Einsatzdienst integriert.

Unvergessen bei allen geleisteten Einsätzen bleibt aber sicherlich allen Beteiligten die große Flutkatastrophe an der Elbe im Jahre 1962, wo die Maschener Wehr tagelang half. Auch Maschen blieb damals vom Elbwasser nicht verschont, einige Teile des stetig wachsenden Dorfes versanken im Wasser.

Einschneidend in der Historie war schließlich das Jahr 1971, als ein nagelneues Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 in
Dienst gestellt wurde. Mit der Indienststellung sollte auch das Einsatzaufkommen der Wehr beständig steigen, denn ab sofort wurden die Maschener verstärkt zu Einsätzen auf den Bundesautobahnen A 1 und A 7 gerufen. Schwerste Verkehrsunfälle und dutzende Fahrzeug- und Böschungsbrände mussten in der Folge bekämpft werden, ein Trend, der bis heute anhält.